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Herzlichst
Ihr Sebastian W. Wagner
Klavier
Gesang
Komposition
Autor
Unterhaltung ist mehr wert
News
Sechs Jahre Showbühne Mainz in der Allgemeinen Zeitung
Die Mainzer Showbühne feiert als Familienbetrieb im Mai ihren sechsten Geburtstag
25.04.2012 - MAINZ
Von Michael Jacobs
Die Große Bleiche ist nicht der Broadway, fast versteckt zwischen Tanzschule und Spielsalon lockt der Eingang zur Showbühne. In einer lang gezogenen Schräge schwingt sich die Treppe ins verwinkelte Foyer, Sebastian W. Wagner steuert gleich eine bunt plakatierte Eckwand mit den Früchten der letzten sechs Jahre an: „Der Skandal“, „Abgehoben“, „Reiz ist geil“, „Männerphantasien“ und natürlich „Christmas Inc.“, die erste Showbühnen-Produktion - wie fast alle Stücke von Wagner selbst geschrieben, komponiert und inszeniert. Dann geht‘s in den großen Schauraum mit der steil aufsteigenden, 200 Plätze fassenden Publikumstribüne. Architektur und Möglichkeiten des Aufführungssaales können den Showbühnen-Leiter immer noch in einen Begeisterungsrausch versetzen. Der Altbau stammt aus dem Jahr 1923, beherbergte mit dem Ufa-Palast ehemals das größte Mainzer Lichtspieltheater, in den Siebzigern dann eine Reihe Schachtelkinos, bis Wagner im Mai 2006 dem Charme des geschichtsträchtigen Gebäudes erliegt und hier eine Unterhaltungsbühne auf die Beine stellt. An einschlägiger Erfahrung mangelt es dem Musiker, der seit 14 Jahren auf Kleinkunst- und Theaterbühnen aktiv ist, nicht. Ein großes Wagnis sei es aber doch gewesen, erzählt Wagner. Der alte Vermieter habe ihn nur mit großen Augen angeschaut: „Es gibt hier so viel zu tun. Wie soll das alles funktionieren?“ Aber irgendwie hat es hingehauen. Auch wenn man in den ersten vier Jahren Mühe hatte, 200 Euro für einen Scheinwerfer zusammenzukratzen“. „Aber alle packen mit an“, sagt Wagner. „Die Showbühne ist ein Familienbetrieb, eine Mehrgenerationen-Bühne“. Der Schwiegervater kümmert sich um Karten und Reservierungen, die Schwiegermutter macht die Einkäufe, die Gattin, eine studierte Musikpädagogin, gestaltet Plakate und Flyer - und Wagner selbst sorgt für die künstlerischen Inhalte. Bis zu vier Produktionen im Jahr feiern in der Showbühne Premiere. 70 Prozent der Stücke - Musicals, Komödien, satirische Shows - sind Eigenproduktionen, für die jeweils ein Ensemble gecastet wird.
Wann ist ein Mann ein Mann
Mainzer Rhein-Zeitung vom 26.03.2012
Showbühne Mit "Männerphantasien" gelingt eine geistreiche Satire-Show
Mainz "Es gibt einen Zustand im männlichen Geist, der ist unbegreiflich - für Frauen zumeist...", singt Ulrike Kohl und meint damit jenen, wenn Mann wieder einmal "nix " , aber auch wirklich "gar nix" denkt. Den Gästen, vor allem den weiblichen im Publikum, scheint diese Situation nur allzu bekannt vorzukommen. Hier und da schmunzelt so manche ihren männlichen Begleiter verstohlen von der Seite an.
Dass aus dem Leben gegriffene Szenen wie jene komisch sein können, zeigt Sebastian Wagner in seiner neuen Satire-Show "Männerphantasien". Die Eigenproduktion feierte in der Showbühne Premiere. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Mit "Auto Motor und Sport" und dem "Playboy" sei die männliche Gedankenwelt längst nicht erschöpft, kündigt Wagner an. Was in Männerköpfen alles vor sich geht, enthüllt der Autor, Regisseur und Musiker gemeinsam mit L.K. von Volckamer, Bernd Fachinger und der Quotenfrau Ulrike Kohl nicht nur ganz fantastisch, sondem auch auf fantasievoll-witzige Weise. Das Ensemble, das dabei sichtlich Spaß auf der Bühne hat, trumpft mit anspruchsvollem Gesang und flotten Interpretationen.
Vorbericht zu "Männerphantasien" in der Allgemeinen Zeitung
Bier in der Stammkneipe
21.03.2012 - MAINZ
SHOWBÜHNE Eigenproduktion befasst sich am Freitag mit „Männerphantasien“
(fb). Vier selbst geschriebene Eigenproduktionen in einem Jahr: Das muss man dem Workaholic und Leiter der Showbühne Sebastian Wagner erst einmal nachmachen. Dabei waren das Musical „Lustspiele“, die a-cappella-Show „Das Brot“, die Satire „Reiz ist geil“ und die Weihnachtsrevue „Christmas Inc.“ recht unterschiedlich.
Mit der an diesem Freitag, 23. März, steigenden Premiere des Lustspiels „Männerphantasien“ setzt Wagner neue Maßstäbe, was Aufwand, Musik, Bühnenbild, Lichtdesign und Story betreffen. Mit der jungen Ulrike Kohl kommt eine neue Dynamik in die Frauenrollen: sei es als romantische Liebhaberin, Vamp, Emanze, freche Göre oder alte Frau. George Clooney-Double L.K. von Volkamer ist als testosteron-gesteuerter singender und tanzender „Womanizer“ wieder an Bord. Selbst die Musiker Wagner (an Keyboards und jeder Menge Elektronik) sowie Bernd Fachinger (Bass, Gitarre, Schlagzeug) sind alles andere als Nebendarsteller. Diesmal agiert die Mini-Bigband nicht am Bühnen-Rand, sondern spielt alle Sequenzen aus der Mitte des Raums mit Live-Samples, geschmackvollen Orchestertupfern und lebhaft improvisierten Zwischenspielen von Jazz bis Rock. Musikalisch sind die unterschiedlichsten Facetten bis zum Emanzen-Protestsong auf Quetsche, Maultrommel und Wanderklampfe vertreten.
Mainz. Auch wenn der Titel von Sebastian W. Wagners neuer Show-Satire "Männerphantasien" darauf anspielt, so einfach ist es dann doch nicht. Nach den erfolgreichen Revuen "Christmas Inc." und "Reiz ist geil" ergründet der Autor, Regisseur und Musiker in seinem neuesten Stück, was in Männerköpfen wirklich vor sich geht. Am Freitag, den 23. März, hat die Eigenproduktion in der Showbühne Premiere.
Die wissen das Männer wünschen und denken, oder tun zumindest so: Sebastian W. Wagner, L. K. von Volckamer, Bernd Fachinger und Ulrike Kohl.
Ob in der Sauna, am Pissoir oder der Stammkneipe - mit geistreichen Texten und flotter Musik widmet sich das Ensemble um Wagner den Wünschen und Träumen männlicher Zeitgenossen in allen Lebenslagen. Dabei findet das Team nicht nur neue Worte, es geht dem Phänomen Mann auch auf fantasievoll-verspielte Weise auf den Grund.
Showbühne Mainz: Zeitaktuell Kleinkunst live und in Farbe
Gespannte Stille macht sich im Publikum breit, wenn das Licht gedimmt wird und der Vorhang sich leicht bewegt. Die Erwartungen auf einen begeisternden Abend sind hoch - und werden bei den Veranstaltungen der Showbühne Mainz regelmäßig mehr als erfüllt. "Bei uns werden die Besucher nicht nur gut und abwechslungsreich von Musik oder Shows, Jazz-Abenden oder Musical-Aufführungen unterhalten, sondern mein Team und ich wollen durch unsere Auftritte stets nah bei Ihnen sein", erklärt Sebastian W. Wagner, kreativer Kopf der Showbühne. "Der Funke der Leidenschaft und Kreativität soll praktisch auf Sie als Zuschauer überspringen."
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